The days after 42

Im September fing ich an, ab dem 42 Tag habe ich allerdings nicht mehr detailliert darüber berichtet, da ich mich ab dato auch nicht mehr so „streng“ daran gehalten habe.

Das 90-60 Ziel habe ich jedoch bis heute nicht aus den Augen verloren, und für die diverse Unterbrechungen nach dem 42igsten Tag gab es verschiedene überwiegend gesundheitliche Gründe, die mit einer Grippe anfingen und mit einem Stroke Anfang Mai Ihren Höhepunkt gefunden haben, und damit dann auch hoffentlich beendet sind.

Ich futterte also munter an den folgenden nicht mehr ausführlich beschriebenen Tagen mit dem SiS Wissen im Kopf weiter, verlor so ohne irgendeine großartige Anstrengung weiterhin pro Monat ein kg, und bin mittlerweile bei 80kg angelangt, ohne Jojo-Effekt, einfach so „ohne alles“.

Das sind 10 dauerhaft reduzierte kg in 10 Monaten, gesünder und nachhaltiger ist es kaum möglich, auch wenn ich weiterhin gerne für die restlichen 20 eine Pille hätte, die mich, am Abend genommen, direkt am nächsten morgen um die ausstehenden 20kg erleichtert.

*Träum*

Im Januar rutschte mir meine Hose auf dem Weg in den dritten Stock eines Hauses einfach so vom Hintern, dass ich mir schnell einen Gürtel gekauft habe, der mittlerweile um zwei Löcher erweitert bzw. verkleinert werden musste, und genau der Film der gerade in Eurem Kopfkino war, ist mir wirklich passiert.

Nix da Baggy-Pants oder so, die Hose war definitiv ganz unten!

Wenn schon denn schon, wer Futterschnute kennt, der weiß, dass wenn denn dann wird, dann aber auch richtig! 😀

 

Einige andere Objekt meines Kleiderschrankes , die ich bei 90kg und einer damit verbundenen Konfektiongröße 48/50 absichtlich oversized, damit diese mein „Volumen“ umspielen, gekauft habe, hängen nun eher sackartig wie eine Wolldecke an mir herunter.

Und wenn das so weiter geht, dann passt mir am Ende des Jahres wieder die Garderobe, die ich mir bei meinen ersten „Breitenwachstums-Schub“ vor acht Jahren zugelegt habe.

Da ich so der so überwiegend schwarz, klassisch elegant zu dieser Zeit gekleidet war, und zeitlos hochwertig eingekauft habe, brauche ich mir bis auf das ein oder andere neue aktuelle Teilchen erst einmal nichts neues kaufen., worüber ich und mein Anti-Shopping-Gen sehr glücklich sind.

So far … 

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Tag 41 X-Mas: Klappe, die Letzte

X-Mas...Kekse! Klappe die Letzte!

X-Mas…Kekse! Klappe die Letzte!

Das Essen ist fertig, die Getränke und Geschenke ebenfalls, es nun fehlen nur noch die Kekse.
Ich bevorzuge aus reiner Faulheit und chronischem Zeitmangel als selbst-und-ständig arbeitendes Wesen das „Backmischungen-Tuning“ und den bereits fertigen Teig im Bezug auf das „schwarz-weiß Gebäck“ aus der Kühltheke des Supermarktes.
Eine besondere Vielfalt an Keksen erreiche ich durch den Austausch mit einer Freundin, die andere Keks-Varianten als ich produziert. Allerdings werde ich wohl dieses Jahr erstmalig wegen des „90-60 Projektes“ auf Ihre Kollektion verzichten.
Spritzgebäck-Tuning-Rezept: 2 Backmischungen Spitzgebäck, die vorgeschriebenen Zutaten auf der Packung, 1 Fläschchen Zitronenaroma, 1 Fläschchen Buttervanille, Zartbitter-Schokolade aus Schokokuchen-Backmischungen zum Verzieren nach dem Abkühlen
Vanillekipferl-Tuning-Rezept: 2 Backmischungen Vanillekipferl, die vorgeschriebenen Zutaten auf der Packung, 1 Tüte geriebene Haselnüsse, 1 Tüte Vanillezucker, Puderzucker zum Bestäuben nach dem Abkühlen
Sollte der Teig durch die zusätzliche Zugabe der Haselnüsse zu klebrig sein, einfach soviel Mehl hinzugeben, bis dieser sich einfach ohne zu kleben zu „Teigwürsten“ formen lässt.
Nach einer halben Stunde Ruhezeit, die Würste in Scheiben schneiden und backen, und nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben.
Die Kipferl sehen zwar nicht aus wie Kipferl, aber schmecken genauso.
Schwarz-weiß Gebäck: 2 Packungen Schwarz-Weiß Gebäck aus dem Kühlschrank nehmen, 15 Minuten warten, schneiden, dann ab damit auf das Backblech und backen.
 
Zeitmanagement Tipps:
Ich habe keine Lust stundenlang in der Küche zu stehen, und Kekse zu backen, deshalb habe ich versucht das Ganze so „sortiert“ wie möglich zu produzieren, und nach drei Stunden war alles fertig, das Küchenschlachtfeld war beseitigt, so als wäre nie etwas gewesen.
Das einzige, was blieb, war der verräterische Duft von frisch gebackenen Keksen.
Die Teig Produktion fand auf der Küchenarbeitsplatte statt, die Keksformung und Backblechvorbereitung auf dem Küchentisch. Das Auskühlen der Kekse auf einem Gitterrost auf der Spüle.
Spritzgebäck-Teig fertig stellen, in der Ruhezeit:
die erste Ladung schwarz-weiß Gebäck backen und Mixer Zubehör spülen,
Vanillekipferl Teig fertig stellen, in der Ruhezeit:
die zweite Ladung schwarz-weiß Gebäck backen
Spritzgebäck formen („Spritztütenversion“), auf Backpapier in Ofenblechgröße legen (so dass nach und nach beim Backen nur nach das Backpapier mit den geformten Keksen auf das Blech „gezogen werden muß) und backen, in der Auskühlungsphase:
Vanillekipferl „schneiden“ und für das Backblech wie das Spritzgebäck vorbereiten und backen
nach und nach auf der Arbeitsplatte mit der Schokodeko des Spritzgebäcks beginnen, in Keksdosen geben, in der Auskühlungsphase der Vanillekipferl die verbliebenen Küchenchaos Spuren beseitigen, am Ende des Weihnachtsvorbereitungs-Marathon die Kipferl mit Puderzucker bestäuben und in Keksdosen geben.
Insgesamt habe ich mit allem „Drum und Dran“ wie Chaos-Beseitigung, Einkaufen und Produktion ca. 10 Stunden benötigt, die man hervorragend an einem tristen, trüben Herbstwochenende investieren kann, um so dem üblichen Weihnachtsstreß zu entgehen.

Tag 41:

Frühstück: Müsli

Mittag: Laugenbrötchen mit Käse, Marzipan Croissant

Abend: 100 gr Schweinebraten mit Frühlingsquark, Mandeln

90-60 die ersten 42 Tage (Link-Archiv)

Tag 1  Let`s get started

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/05/futter-tag-1/

Tag 2 W.S. hat Nervpotential

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/06/tag-2/

Tag 3 Du armes, kleines, adipöses Mimöschen! 

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/07/tag-3/

Tag 4 Machste jetzt einen auf “halb krank”?

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/08/tag-4/

Tag 5 Wie hat Dir mein Kamelle-Film gefallen?

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/09/tag-5/

Tag 6 Monday-Morning-Chaos

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/10/tag-6/

Tag 7 Ein Schusseltag

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/11/tag-7/

Tag 8 Soviel kcal kannst Du in einer Woche nicht einsparen 

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/12/tag-8/

Tag 9 Was kostet der Spaß?

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/13/tag-9/

Tag 10 Süßstoff? fettreduzierte Produkte? NEIN DANKE!

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/14/tag-10/

Tag 11 Die perfekte Diät-Comedy

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/15/tag-11/

Tag 12 „Ich habe fertig!“

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/16/tag-12/

Tag 13 Montage sind viel schlimmer als Freitage 

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/17/tag-13/

Tag 14 Stillstand

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/18/tag-14/

Tag 15 Das Guarana Debakel

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/19/tag-15/

Tag 16 “Oktoberfest auf die Schnelle”

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/20/tag-16/

Tag 17 Schlußpunkt meines Frustes

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/21/tag-17/

Tag 18 „Lutsch Dich schlank”

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/22/tag-18/

Tag 19 Kurzfristige feindlich Übernahme! 

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/23/tag-19/

Tag 20 Wer suchet, der findet!

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/24/tag-20-wer-suchet-der-findet/

Tag 21 Ein Diätmärchen-Blog

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/25/tag-21-ein-diatmarchen-blog/

Tag 22 Die Kühlschrank

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/26/tag-22-die-kuhlschrank/

Tag 23 Das Küchenchaos-Gen

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/27/das-kuchenchaos-gen/

Tag 24 Short News Part I

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/28/short-news-part-i/

Tag 25 Short News Part II Putzige Kalorienverbrennung

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/29/tag-25/

Tag 26 Short News Part III Eigentlich wollte ich ….

https://futterschnute.wordpress.com/2012/09/30/tag-26-short-news-part-iii-eigentlich-wollte-ich/

Tag 27 Short News Part IV Warum eigentlich …

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/01/tag-27-warum-eigentlich/

Tag 28 Short News Part V Vier Wochen im Tiefflug

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/02/tag-28-short-news-part-v-vier-wochen-im-tiefflug/

Tag 29 Tag 29 Short news Part VI The day after …

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/03/tag-29-short-news-part-vi-the-day-after/

Tag 30 Dorfgeschichten: Ein SM-Bäcker und die Edeka Abzocke

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/04/tag-30-dorfgeschichten-ein-sm-backer-und-die-edeka-abzocke/

Tag 31 Tag 31 Hurra, die Viren sind da!

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/05/tag-31-hurra-die-viren-sind-da/

Tag 32 James Bond, Adele und Ich Die Pflaumenkuchenorgie

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/06/tag-32-james-bond-adele-und-ich-die-pflaumenkuchenorgie/

Tag 33 Frau Futterschnute vs. gastronomisches Frühstückbuffet

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/07/tag-33-frau-futterschnute-vs-gastronomisches-fruhstuckbuffet/

Tag 34 Das was Dekollete? Staubig, weich und dick?

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/08/tag-34-das-was-dekollete-staubig-weich-und-dick/

Tag 35 Schuldig mit Ohrwurm!

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/09/tag-35-schuldig-mit-ohrwurm/

Tag 36 Opfer – Schicksalsjahre einer Internetabhängigkeit

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/10/tag-36-opfer-schicksalsjahre-einer-internetabhangigkeit/

Tag 37 Arbeitest Du noch oder schaffst Du schon wieder an?

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/11/tag-37-arbeitest-du-noch-oder-schaffst-du-schon-wieder-an/

Tag 38 Back for good

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/12/tag-38-back-for-good/

Tag 39 Ja, is`denn scho…

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/13/tag-39-ja-isdenn-scho/

Tag 40 La, La, Last Christmas … Shake it, Babe!

https://futterschnute.wordpress.com/2012/10/14/tag-40-la-la-last-christmas-shake-it-babe/

Tag 41 ff The days after 42

https://futterschnute.wordpress.com/2013/07/05/the-days-after-42/

Tag 40 La, La, Last Christmas … Shake it, Babe!

Aperitif, Digestif, Cocktail

Aperitif, Digestif, Cocktail

 

The same procedure as la, la, last year.
Was schenkt man den lieben Verwandten, die sowieso schon alles haben?
Einen neuen Badeschaum, Blümchen, Pralinen, selbstgebastelte Kalender, …
Und was schenkt man lieben Freunden und Bekannten?
Welche kleine Aufmerksamkeit kann man bei einer Einladung in der Weihnachtszeit dem Gastgeber mitbringen?
Mal etwas anderes?
Kein Problem! Wie wäre es mit einem selbstgemachten Rumtopf?
Unsere älteren Herrschaften kennen das noch, haben es früher aufwendig selbst produziert, aber heutzutage wird es scheinbar kaum noch hergestellt.
Die Früchte passen kalt zu einem Pudding, leicht erhitzt über Eis, oder was sonst noch den letzten alkoholischen Schliff braucht. Wer hart im Nehmen ist, nascht abends direkt aus dem Glas die ein oder andere Frucht.
Ich mag die Früchte nicht, aber abends ein warmes Tässchen mit diesem fruchtigen Rumgeschmack (siehe Digestif), ist schon etwas feines.
Den riesengroßen Rumtopf ansetzen, mit Früchten und „Trilliarden“ von Zucker lagenweise füllen, und dann bis Weihnachten dann warten, warten, warten.
Das war gestern! Das geht viel schneller!
Einmachgläser mit tiefgefrorenen Früchten füllen, 3-4 EL Zucker darüber, mit Rum auffüllen, verschließen, schütteln.
Im Keller dunkel lagern, in der ersten Woche die Gläser einmal täglich schütteln, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist, und am Ende der darauffolgenden Woche steht dem Genuß nichts mehr im Wege.
Rumtopf –tropical-: 1,5 l weißer Rum, 2 Beutel TK tropische Früchte, 1-2 Beutel Erdbeeren, Zucker.
Einen „Tropical Rumtopf Cocktail“ kann man hervorragend als Aperitif zum Weihnachtsessen reichen.
20 cl tropical Rumtopf, mit gut gekühltem Ananassaft aufgießen, schütteln, als Deko 1-2 Früchte aus dem Topf dazu, und schon ist die Verwandtschaft fröhlich auf den Abend eingestimmt.
Rumtopf –klassisch-: 1,5 l brauner Rum, 2 Beutel TK Winterfrüchte, 2 Packungen TK Heidelbeeren, 1 Packung TK Himbeeren, Zucker.
Ideal als Digestif nach dem Weihnachtsessen, sind 8cl Rumtopf mit heißem Wasser aufgefüllt in einer Kaffeetasse serviert.
Der einzige Nachteil bei der Produktion der Rumtöpfe, die für die oben aufgeführten Mengen ca. 1 Stunde beansprucht, ist ein „dezenter“ Alkoholgeruch am Ort der Produktion. Wer nicht weiß, dass man diese gerade produziert hat, könnte meinen, dass gerade ein ziemlich ausschweifende Party stattgefunden hat.

 

 

 

Tag 40:

Frühstück: Müsli

Mittag: Roulade mit Rotkohl

Abend: 1 Tomate mit Schafskäse

Tag 39 Ja, is`denn scho…

Xmas Rezept

Ja, ist denn scho…

 

Nein, es ist noch nicht Weihnachten, aber bevor der Ansturm auf die Geschäfte losgeht,
Man stundenlang in der Küche steht, statt gemütlich mit einer Tasse Tee die Zeit zu genießen, lege ich los, damit dieser ganze Aufwand sowohl zeitlich als auch „küchenchaos-technisch“ an den Feiertagen auf ein Minimum reduziert ist.
Wenn andere hektisch noch die Geschäfte stürmen, weil dieses und jenes im letzten Moment fehlt, öffne ich die Tür meines Tiefkühlschrankes am 23igsten nehme alles notwendige heraus, richte es am 24igsten in Auflauformen dekorativ an, und überlasse den Rest des „Kochens“ meinem Backofen.
Gestern habe ich das Essen für Heiligabend vorbereitet. Die Menuefolge wird wie folgt sein:
Hühnersuppe, Rouladen mit Rotkohl, Rosenkohl, dreierlei Kloßvariationen und als Dessert einen halben Bratapfel.
Der Hauptgang nimmt dabei die meiste Zeit in Anspruch, und so habe ich diesen gestern vorbereitet.
 
Roulade: mit 50 g Schinken/Zwiebelmettwurst und Senf bestreichen, ein Stückchen Gurke, reinrollen, mit einem Schaschlik Spies fixieren, mit Schinken und einer Zwiebel anbraten, schmorren lassen, Soße binden, fertig!
Rotkohl (500gr): 1,5 Äpfel, 1 Zwiebeln mit einem Stich Butter und 2EL Zucker leicht karamellisieren lassen, 2 Scheiben kleingewürfelten Schinken dazu, Rotkohl dazu, das Ganze 15 Minuten kochen lassen, fertig!
Rosenkohl (500gr): 1 Zwiebel, 2 Scheiben Schinken andünsten, Rosenkohl dazu, 10 Minuten kochen lassen, fertig! (beim Erhitzen später wahlweise Brühe und/oder Sahne darüber geben)
Kloßvariationen a la Pfanni: 3 Röstzwiebel, 3 Speckknödel, 1 Serviettenknödel, „produzieren“, abkühlen lassen, in Scheiben schneiden, in Frischhaltebeuteln einfrieren (beim Erhitzen später jeweils einen kleinen Stich Butter unter jede Scheiben geben)
Backofensortierung zu späteren Erwärmung:
Suppe und Rouladen in Töpfen auf den Boden des Ofens, Gemüse und Klöße auf ein Backblech darüber
Der Bratapfel ist dann das einzige, was man dann noch frisch produzieren muß.
Bratapfel: 0,5 Apfel, 1 Stich Butter, 1 Dominostein, 1 Schuß „hochprozentiges“ nach Geschmack (beipielsweise Pflaumenlikör). Den Stich Butter in eine Souffleform geben, den Dominostein in den halben Apfel ohne Kerngehäuse hineindrücken, dazu ganze mit einem Schuß „Geist“ übergießen und in dem durch die Produktion des Hauptganges bereits vorgeheizten Backofen braten lassen.
Die Mengen angegeben Mengen reichen für 3 Personen und ein „Resteessen“ am 26igsten.
Kein Küchenchaos, kaum Essengerüche, keine überfüllten Geschäfte…
 
Ich habe fertig,

 

 

Tag 39:

Frühstück: Müsli, 0,5 Brötchen mit Nutella

Mittag: 1 Portion Rotkohl

Abend: 1 Roulade

Tag 38 Back for good

Irgendwie war heute ein nostalgischer Tag. Das Yps-Heft wurde wieder zum Leben erweckt.
Davon hatte ich früher gehört, doch „Mädchen“, „Bravo“, „Miss Vogue“ waren neben den Büchern aus der Bücherei eher bevorzugt, als so ein blödes Yps-Heft mit irgendeinem Gimick.
Das hatte ich mir früher nie gekauft, aber ein paar neue Haustiere, diese sagen umwobenen Urzeitkrebse, hätte ich schon gerne gezüchtet, und weil es hier in der Pampa nicht immer alles gibt, hatte ich prophylaktisch eine Freundin gebeten, danach ebenfalls Ausschau zu halten.
Zeitschriften und Zeitungen sind hier neben Saphire Gin und Tonic Water, wenn man für Letzteres nicht gleich ein Vermögen ausgegeben möchte, neben vernünftigem schon beschriebenem Brot ein alltägliches Problem.
Als ich für mein Patenkind eine vernünftige Kinderzeitschrift suchte, die ich ihm monatlich zusenden wollte, blickte ich zuerst in ein ratloses Gesicht, und irgendwie zweifelte die Dame hinter der Kasse der Tankstelle doch stark an meinem Geisteszustand.
Als die Nachricht aus der Heimat kam, dass die Yps-Hefte hoffnungslos ausverkauft sind, und bereits gestern sämtliche Kiosk und Zeitschriftengeschäftbesitzer heiser waren, da sie den anstürmenden Kunden erklären mussten, dass es keine mehr gäbe, musste ich handeln.
Noch einmal wollte ich nicht von oben herab an der Kinderzeitschriften Tankstelle behandelt werden, also griff ich zum Telefonhörer.
Meine Frage wurde mit einem nasal unfreundlichen: „Häh? Was ist das? Was soll das denn sein? Das haben wir nicht.“ beantwortet. Es war fast so als hätte ich nach der neuesten, allerschlimmsten Pornozeitschrift im erzkatholischen Universums gefragt, die nur unter der Ladentheke verkauft werden darf.
Das sollte mir, der zukünftigen Urzeitkrebs Züchterin, nicht noch einmal passieren.
Ich musste handeln, schnellstmöglich. Ab ins Auto und zur nächsten Tankstelle, die zwei Minuten mit dem Auto von mir entfernt ist.
Ein Hubschrauber umkreiste die Tankstelle, zwei Polizeibullys und zwei Streifenwagen standen davor, und das war dann vielleicht doch keine so gute Gelegenheit nach einem Yps-Heft zu fragen. So fuhr ich bis zum nächsten Kreisverkehr, und sah auf meinem Rückweg, dass das, was an der Tankstelle passiert sein musste, wohl schon etwas länger her war, denn ein Kunde überprüfte zwischen der ganzen Polizei in aller Seelenruhe den Reifendruck seines Autos. Die Luft war also rein, und so hielt ich doch noch schnell an.
Der Verkauf war noch geschlossen, aber eine Angestellte, die davor stand, war so freundlich mir ein Exemplar für en Abend zu reservieren.
Alles wird gut, das dachte ich aber auch nur. Als ich abends mein Heft abholen wollte, war überhaupt keines mehr da, was mir hätte zurückgelegt werden können. Die Dame stand bestimmt noch unter Schock, das konnte ich Ihr wirklich nicht übel nehmen, aber so schnell gebe ich nicht auf. Wenn es hier in der Pampa wirklich Yps-Hefte gab, dann muß doch noch eins für mich aufzutreiben sein.
Supermarkt Nr. 1: negativ, in Supermarkt Nr. 2 war mein Auge schon „Yps-Heft geschult“ um zwischen Stars Wars, Lillifee und was weiß ich nicht noch allem unterscheiden zu können, aber auch hier war weit und breit kein Yps.
Insgeheim fragte ich mich auf dem Weg zu Tankstelle Nr. 3, ob die Tankstelle vielleicht überfallen worden ist, weil die unbedingt ein Yps-Heft haben wollten?
In Tankstelle Nr. 3 traf ich auf zwei nette blonde Teenies hinter der Kasse, die Yps nicht kannten, aber nachdem ich die Urzeitkrebse erwähnte, wussten Sie, was ich meinte.
„Ach die! Mit dem großen „Y“. Ja, die haben wir gehabt. Die haben wir alle wieder zurückgeschickt, die wollte keiner haben!“
ARGGGGHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!
Keine Krebse, keine Zucht, keine lustige Überraschung, wenn man eingeladen ist, und dem Gastgeber mit ernster Miene ein Tüte mit neuen Haustieren überreicht.
Es gibt Tage da gewinnt man, und es gibt Tage da verliert man.
Am Abend kam eine nagelneue Schallplatte bei uns auf den Teller. Wham „Last Christmas“ als Maxi Single, auf der Rückseite des Cover steht 1984.
Das muß ein Druckfehler sein, solange ist das doch noch gar nicht her. Die Platte ist doch gerade erst bei uns pressfrisch eingetroffen, und soll schon 28 Jahre Jahre alt sein.
Je älter ich werde, umso schneller fliegt die Zeit vorbei.
Am Anfang waren es sechs endlose Wochen Sommerferien, die letzten beiden Wochen waren eine Art Countdown bis man wieder morgens früh aufstehen mußte, und zurück in der Schule war gefühlt mindestens ein halbes Jahr vergangen.
Heute knapp zwei Monate vor Weihnachten, sitze ich hier, und denke, daß das doch erst vor gefühlten sechs Wochen war.
Bei„Last christmas“ bin ich schmerzfrei, das kann den ganzen Abend laufen, aber nach dem vierten Durchlauf protestierte mein Umfeld, noch schnell eine Runde „Everything she wants“ von der Rückseite gedreht, und dann verschwanden George und Andy wieder in der Hülle USB, CD, DVD, Cloud, und was es nicht sonst noch alles praktisches gibt, um Musik zu hören, das Knistern und der vollen Klang einer Schallplatte kann dadurch nicht ersetzt werden.
Herr Beethoven seines Zeichens eingefleischter Einheimischer postete heute süffisant, dass er ab Montag stolzer Urzeitkrebsbesitzer ist. Er hatte in der benachbarten Pampa noch ein Heft auftreiben können.
Ich wünsche Ihm alles gute mit seiner Zucht.
Es wird Zeit, dass ich seinen Hund kennenlerne. Der weiß noch gar nicht, dass Schallplatten hervorragend als Frisbee genutzt werden können, und Cover hervorragend schmecken.
Tag 38:
Frühstück: Müsli
Mittag+Abend: bis auf eine handvoll Mandeln ausgefallen, wegen „Yps Jagd“

Tag 37 Arbeitest Du noch oder schaffst Du schon wieder an?

Sehr geehrte, Frau von der Leyen!

Ich habe einen Ausflug mitten in das Leben des Privatfernsehens gewagt und war erschüttert. Ich habe ein Potpourri aus den Nachmittagssendungen für Sie zusammengestellt.
Vielleicht können Sie den dort engagierten Laiendarstellern helfen?
Dann könnte das Nachmittagfernsehen auch dort endlich qualitativ etwas hochwertiger ausfallen.
Kevin, der Älteste Sohn von Giselas Ex ist zwar schon lange aus dem Haus meistens arbeitslos, ab und zu etwas gewaltbereit und wurde mal wieder mit Drogen erwischt.
Barbara Salesch droht nun Ihren wohlverdienten Rentnerdasein zu beenden, um dem Söhnchen die Leviten zu lesen.
Ihr Mann flüchtet in jeder freien Minute zu seinen Freunden, und ruft allenfalls an, wenn Sie Ihn betrunken abholen soll, aber dann schläft Gisela doch schon.
Frau Kallwas konnte diese fürchterlich zerüttete Ehe nicht retten!
Connor, von dem Tatjana nicht weiß, ob er wirklich vom zweiten Ehemann ist, oder nicht doch das Ergebnis eines Techtelmechtel mit einem Lover ist, frisst alles in sich hinein, aber im Gegensatz zu seiner Schwester ist er ruhig, besonnen und hockt dem Beispiel seiner Mutter folgend den ganzen Tag vor dem PC.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann er platz!
Früher war alles besser meint Tatjana, und schwelgt in den Erinnerungen Ihrer Jugend. Schuleschwänzen bis die schulische Laufbahn entgültig in einer Schwangerschaft endet, übelste Beleidigungen und Handgreiflichkeiten gegenüber Mitschülern und rechtschaffenden, hoffnungslos überforderten Eltern, die Liste ließe sich endlos fortführen, das Jugendamt war schon damals machtlos.
Chantal ist genau wie Tatjana früher einmal war. Erst ein liebes braves Mädchen von der Mutter zur „Pseudo-Hochbegabung“ gepusht, mutierte die Kleine zu einem Krawall-Teenie.
Um eine Ausrede, Lüge, eine fürchterliche Schauergeschichte hier und da oder Intrige ist der kleine Engel nie verlegen, das muß Sie schon mit der Muttermilch aufgenommen haben.
Bei den beiden Teenies von Tatjana konnte ich die Supernanny reaktivieren, aber Ihre Hilfe war zwecklos. Seit einigen Tagen tuscheln die Nachbarn: „Arbeitest Sie noch oder schafft Sie schon wieder an?“
Meinen Sie nicht, dass Hilfen für das Prekariat angebrachter sind, als Ihre Rentendiskussionen mit Angela?
Mit freundlichen Grüßen
Frau Futterschnute

Tag 37:

Frühstück: Müsli,

Mittag: Blätterteig-Wurstbrötchen

Abend: 3 Scheiben Tomatenbrot, ½ Tüte Teezwieback