Quo vadis … Cornelius Gurlitt?

Das ist ein Blogartikel, der insofern es Neuigkeiten gibt, damit analog zu den drei bereits bestehenden Blogartikeln zum Fall Gurlitt hier an dieser Stelle damit ergänzt wird.

 

Die Gurlitt-Sippe “Family Business as usual” Update: 12.12.2013
Leiterwagen der Münchner Feuerwehr, ein Krankenwagen, ein Polizeibus, ein Streifenwagen und die Kripo waren gestern vor Ort bei Cornelius, und der Polizeisprecher bestätigte:
„… Angehörige haben uns angerufen“ Gurlitt habe „einen Arzttermin nicht wahrgenommen“, „Er ist wohlauf, alles ist gut …“.

 

ANGEHÖRIGE?
Ekkiherzchen?
Oder darf der nichts mehr sagen, nachdem selbst sein Vater Dietrich meinte: „Mein Sohn Ekkeheart macht sich ein wenig wichtig.“ ?
Scheinbar denkt auch sein Vater nicht im Traum daran, die Provenienz der von seinem Sohn erwähnten Bilder in seinem Hause klären zu lassen.

 

ODER etwa jene Verwandte von denen in der Zeit die Rede ist?
„ … 2007 machte das Gemälde (Frau mit Papagei in einer Landschaft, August Macke) sogar Schlagzeilen: Es erzielte am 30. November auf der 150. Versteigerung des Auktionshause Villa Griesebach in Berlin knapp 2,4 Millionen Euro. Das ist der höchste Preis, der je für ein Werk dieses Künstlers auf einer deutschen Auktion gezahlt wurde. Die Herkunft des Gemäldes beschrieb Grisebach in seinem Katalog folgendermaßen: „Nachlaß des Künstlers / Gemäldegalerie, Dresden (1931 durch den Patronatsverein erworben, 1937 als ‚entartet‘ beschlagnahmt) / Privatsammlung, Süddeutschland (1940 erworben, seitdem in Privatbesitz).“ …“*
„ … Nur dass es sich bei diesem „Privatbesitz“ um den Nachlass des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitts handelte. … Grisebach bestreitet jedoch, dass Cornelius Gurlitt das Bild eingeliefert hatte. Diese Aussage war formell wahrscheinlich sogar richtig. Denn Gurlitt selbst trat wohl fast nie als Einlieferer in Erscheinung. Er schickte vermutlich Familienangehörige, möglicherweise sogar Mittelsmänner, was eine künftige Rekonstruktion jener Wege, die Bilder aus Gurlitts Sammlung nahmen, sehr schwierig machen würde. Zur Einlieferung erklärte Micaela Kapitzky, die geschäftsführende Gesellschafterin des Auktionshauses Grisebach, der ZEIT: „Das Gemälde August Mackes Frau mit Papagei in einer Landschaft wurde uns 2007 nicht von Cornelius Gurlitt eingeliefert, aber wir können nicht ausschließen, daß es uns aus dem Umkreis der Familie eingeliefert wurde …“* 6:0 für Cornelius
Entartete Kunst aus öffentlichem Besitz zu einem Spottpreis den Nazis abgekauft gewinnbringend versteigern zu lassen, scheint zum guten Ton in der Familie mit der !SCHWARZEN WESTE! zu gehören.
Die Naziraubkunst beispielsweise der Familie Blumstein dagegen hielt man brav unter Verschluß und wurde von Hildebrand u.a. als Geschenk gegenüber den Allierten nach dem Krieg deklariert wie das Beispiel der „Allegorische Szene“ von Marc Chagall zeigt.
Sehr geehrter Herr Lieberman, bitte übernehmen Sie!
„Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“
 
*Quelle: „August Macke aus Gurlitt-Nachlass bei Grisebach versteigert“, Die Zeit vom 30.11.2013“

 

„Dinge, die ihm gehören, die kriegt er auch“ Update 29.11.2013
lies R. Nemetz verlauten.
219 Bilder „verdächtige“ Bilder sind nun bereits veröffentlicht,
977 müssen genauer untersucht werden, 384 davon zählen zur „entarteten Kunst“ und in593 Fällen muß geklärt werden, ob es sich hierbei um NS_Raubkunst handelt.
Und Dieter Graumann meint:
„Nachdem die ganze Sache über 18 Monate hinweg fast konspirativ behandelt wurde, ist nun der Schnellschuss einer pauschalen Rückgabe sicher auch der falsche Weg, … bei Fällen von möglicher Raubkunst sind Sensibilität und Verantwortung gefragt … Es geht nicht nur um den Rechtsanspruch auf Restitution…Die Sache besitze auch eine moralische und historische Dimension … Es liegt nun in der Verantwortung der Politik, den Opfern von damals zur Würde von heute zu verhelfen …“ Präsident des Zentralrats der Juden.
Lesenwert: Udo Vetter “Lex Gurlitt”: Einen Schritt zu kurz gedacht“
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/11/23/lex-gurlitt-einen-schritt-zu-kurz-gedacht/
Und Cornelius? Er schmollt und meldet sich einfach nicht bei Herrn Nemetz.
5:0 für Cornelius

 

Anne Webber „Commission for Looted Art“ London Update: 18.11.2013
„Deutschland muss es den Familien leichter machen.“ Deutschland ist mit vielen Folgelasten der NS-Zeit sehr gut und effektiv umgegangen. Kunst gehört nicht dazu. Das ist die Achillesferse“.
„…Webber kritisiert, dass Deutschland 15 Jahre nach den Washingtoner Beschlüssen noch immer kein effektives, transparentes, konsistentes und unparteiisches Verfahren zur Regelung von Restitutionsansprüchen entwickelt hat. Auch bei der Sichtung der Museumsbestände nach möglicher NS-Raubkunst hinkt Deutschland anderen Ländern hinterher….“*
Es geht auch anders:
„… Grundsatz 1 des Abkommens fordert die Identifizierung möglicher Beutekunst, Regel 2 verlangt Transparenz bei diesem Vorgang. Regierungen in Großbritannien, Österreich, den Niederlanden wiesen ihre Museen an, nach möglichen Beutefällen zu suchen. Als Erste veröffentlichten britische Museen bereits zwei Jahre nach Washington Listen aller Werke mit Provenienzlücken der Jahre 1939 bis 1945, hinter denen mögliche dubiose Transaktionen stecken könnten. Statt umfangreiche Recherchen abzuwarten, wurden die rohen Daten zur Verfügung gestellt….“*
„…Großbritannien gründete 2000 ein „Spoliation Advisory Panel“ als unabhängige Schiedsstelle für Museen und Privatsammler. Ähnliches gibt es in den Niederlanden, auch Österreich trennt vorbildlich die „Kommission für Provenienzforschung“ von dem unabhängigen Beirat, der die Restitutionsentscheidungen trifft….“*
und Deutschland?
„…Die unter dem Namen ihrer Vorsitzenden Jutta Limbach bekannte „Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter, insbesondere aus jüdischem Besitz“ – wieder bringt das hilflose Amtsdeutsch die innere Verklemmung der Organisationen zum Ausdruck – könnte eigentlich bei einer Regelung helfen, meint Webber. Aber in ihrer jetzigen Konstruktion sei die Limbach-Kommission nur eine Appellationsinstanz, nachdem Museen die erste Entscheidung getroffen haben….“*
„ … Die Menschen fragen sich, wie es möglich ist, dass diese Dinge nicht nach dem Krieg angepackt wurden, warum so viele NS-Händler ihre Kunst behalten durften, warum diese Werke nicht zurückgegeben wurden, warum so viele Werke nicht erforscht wurden, obwohl sich Deutschland vor 15 Jahren dazu verpflichtet hat. Sie fragen sich, wie es möglich ist, dass das Tempo der Restitution in Deutschland so langsam ist, wie es möglich ist, dass es keinen wirklichen Prozess für Rückforderungen ohne Interessenkonflikte gibt, wie es möglich ist, dass Provenienzforschung auf so intransparente Weise durchgeführt wird, warum Informationen nicht mitgeteilt werden.“*
* Quelle:  Matthias Thibaut „NS Beutekunst – Gurlitt ist nur der Anfang“ Tagespiegel 18.11.2013
http://www.tagesspiegel.de/kultur/ns-beutekunst-gurlitt-ist-nur-der-anfang/9093728.html

 

Wolfgang Gurlitt mischt auch wieder mit! Update: 18.11.2013
Der „Wolle“ stellte 1957 einige Werke aus seinem Besitz dem Museum „Kunstspeicher“ in Würzburg zur Verfügung, die jedoch erst jetzt gefunden wurden, da man diese nicht unter dem Namen des gönnerhaften „Spenders“ sondern unter dem Namen der Künstlers archiviert hatte.
Es bleibt zu hoffen, dass anders als die teilweise problematischen Werke im Lentos wenigstens diese im Bezug auf die Herkunft unbedenklich sind, auch hier ist eine schnelle Aufklärung im Bezug auf die Provenienz wichtig, damit ggf. zurückgegeben werden kann, was schon längst überfällig ist.
mehr zu Wolfgang Gurlitt auch hier: https://futterschnute.wordpress.com/2013/11/06/die-kunsthandler-der-nazis-die-gurlitt-sippe/)

 

Hildebrand Gurlitt No. 5 fehlt! Update: 17.11.2013
Das vergessene Manuskript anno 1955 war ursprünglich als Vorwort für einen Ausstellungskatalog gedacht, und „ganz zufällig“ fehlt die fünfte Seite, auf der Gurlitt seine Tätigkeiten als Nazi-Kunsthändler beschreibt. Ein Schuft, wer böses dabei denkt!
Nach dem Feuersturm auf Dresden am 14.02.1945 “… schworen wir uns, keinen materiellen Verlust je zu bedauern, logische Folgen, die zu dieser Zerstörung geführt hatten, anzuerkennen und voller Trauer zwar, aber doch das – wenn auch einfachste – Leben anzunehmen. Ich fand die ausgelagerten Reste der Sammlung und besitze sie noch …“
Welche materiellen Verluste der Sammlung? Künstlerischer Hausrat?  Die Sammlung lag sicher und trocken im Keller seiner Schwester, der der Bombardierung stand hielt!
Das einfachste Leben annehmen?
Leben in einer Villa direkt in Düsseldorf am Rheinufer und  den Kinder eine exzellente Ausbildung auf der Odenwaldschule ermöglichen, ist wahrhaft ein fürchterlich einfaches Leben.

 

Söhnchen No-Responsibility Update: 17.11.2013
Der Spiegel titelt morgen: „Gespräch mit einem Phantom – Cornelius Gurlitt über das Geheimnis seiner Bilder“
Was mich persönlich am allermeisten am dem Artikel erschreckt hat, ist der Fakt, daß ich das, was da jetzt steht, schon letzte Woche geschrieben habe!
Kurz und knapp:
Das Schlimmste für Ihn?
Die ergaunerte Kunst, sein Erbe, seine Freunde -die Bilder-, sein Lebensinhalt wurde Ihm genommen.
Die wertvolle Sammlung, die er sein ganzes Leben lang zusammengehalten hat, droht in alle Himmelsrichtungen verstreut zu werden.
Jeder kann sie sehen!
Jeder kann sein Leben sehen!
Er fühlt sich ohne seine Bilder, die eine Art Freundesersatz für Ihn waren, „allein“, und er verlangt von der Staatsanwaltschaft, dass man den geschändeten Ruf seines Vaters wiederherstellt, dafür hat der dieser ausreichend Material zur Verfügung gestellt.
Er selbst ist lediglich „Hüter des Erbes“, und besteht nach der neuesten Entwicklung in „seinem“ Fall“ auf der kompletten Rückgabe des beschlagnahmten Konvolutes.
Verantwortung hat er einzig und allein als Hüter, alles andere hat er lebenslänglich an andere abgegeben.
Seine Schwester hätte das alles jetzt regeln können, ist aber verstorben, der Staatsanwalt soll den Vater „reinwaschen“ und er beschwert sich darüber hinaus ebenfalls über die Deutsche Bahn, die Ihm nicht mitgeteilt hat, dass Zollfahnder eventuell in Zügen nach Geld suchen.
Schuld? Sühne? Reue? Zusammenarbeit? Einsicht?
Fehlanzeige!
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Und wenn der Spiegel in seiner Ausgabe 47/2013 fragt:
“Aber darf man den Sohn kriminalisieren und zugleich lächerlich machen?“
Darf man sich diesbezüglich erst einmal an die eigene Nase fassen, denn einiges, was ich dort gelesen, was nichts mit dem Erbe/den Bildern zu tun hat, wurde dort überflüssigerweise erwähnt, und macht genau das, was man selbst in Frage stellt –
einen völlig überforderten alten Herrn lächerlich!

 

Ringelpietz der Verantwortung  Update: 16.11.2013
Ja wer ist denn nun dafür verantwortlich, daß man sich erst bewegte als der Focus Artikel erschien?
Das Finanzministerium?
Schäuble tobte laut Focus, als er das durch den Artikel erfuhr.
Das bayrische Justizministerium?
Frau Merk ist entsetzt, das so etwas überhaupt passieren konnte. Merk? War da nicht schon etwas mit Herrn Mollath, kann man ihr das nach all dem wirklich glauben?
Das Berliner Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen?
Kann sich nicht erinnern, daß die Bayern über irgendetwas informierten.
Kann ein  Untersuchungsauschuß helfen? : Kreuze an Ja/Nein/Vielleicht … Ich kann mich nicht erinnern!
Und als wäre das nicht schon alles schlimm genug,  möchte der neue bayrische Justizministers Winfried Bausback (CSU) mit Gurlitt über eine gütliche Lösung reden.
Ach so, na dann: „Wenn Papa was klaut, es bei mir für Jahre deponiert, strebt die Landesregierung eine Einigung mit mir an? Ich will nach #Bayern ! #gurlitt“ (Twitterfundstück).
„… International ist der Fall vor allem: peinlich ….“ meint Andrian Kreye von der SZ in seinem heutigen Artikel.
PEINLICH? ES IST DAS ALLERLETZTE! denn alles, was im Gurlitt-Fall mit den Nazi-Raubzügen und danach geschah, sollte erst einmal Geheimsache sein und bleiben, wenn es der Focus nicht aufgedeckt hätte.
Was kommt als nächstes? Leugnung des Genocids? „Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“ (Max Liebermann)

 

Spieglein, Spieglein … zwei Mal werden wir noch wach, dann ist der Gurlitt auf dem Blatt Update: 15.11.2013
exclusiv 4:0 für Cornelius

 

590 Salamischeiben *pardon* Gurlitt Bilder Update: 14.11.2013
werden der Öffentlichkeit zur Klärung gezeigt werden.
Mal abgesehen von den gemalten Bilder aus der Verwandtschaft, wer kann sagen, daß der Rest der Bilder wirklich einwandfrei ist?

 

Vive la France? Ein interessanter Lösungsansatz von Herrn Korte Update: 14.11.2013
„…Die Franzosen hätten einen längeren Hebel, die würden sich beim Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen melden, das dem Bundesfinanzministerium untersteht. Das wäre eine ganz andere Konstellation. Denn die Franzosen müssten auch nicht nachweisen, wem die Funde gehören, also etwa Paul Rosenberg, sondern nur, dass sie während des Krieges aus Frankreich ausgeführt wurden. Die Bundesregierung könnte das nicht abwimmeln wie die Anfrage eines Anwalts, da steht sie in internationalen Verpflichtungen, da gibt es auch keine Verjährungsfrist. Aber auch das Bundesfinanzministerium kann Herrn Gurlitt die Bilder nicht einfach wegnehmen….“*, aber wo ein Wille da kann auch ein Weg sein!
Endlich mal einer der die Machenschaften der Auktionhäuser anspricht:
„… Vergleichen Sie das doch mal mit den drei Bildern, die beim Auktionshaus Van Ham in Köln eingeliefert wurden und aus dem Eigentum des 1937 aus Düsseldorf vertriebenen Kunsthändlers Max Stern stammen. Eines von ihnen wurde restituiert, die anderen beiden konnten die Einlieferer anonym zurückziehen. Obwohl die Bilder von Interpol zur Fahndung ausgeschrieben sind, ist die Kriminalpolizei in Köln nicht tätig geworden. In München sind die Strafverfolgungsbehörden, nach meiner persönlichen Erfahrung, nicht so lax….“* Und endlich einmal jemand der verdeutlicht wie lange Hildebrand Gurlitt „wilderte“:
 „…Gurlitt war der Einzige, der über sieben, acht Jahre an beiden großen Kunstraubaktionen der Nazis prominent beteiligt war…“*
Quelle: FAZ „Die Franzosen hätten einen längeren Hebel“ vom 14.11.2013

 

„Quo Vadis … Come fly with me!“ Update 12.11.2013
Völlig berechtigt frage man heute auch via Twitter, ob überhaupt ein einziger deutscher Journalist an Cornelius Gurlitt „dran ist“, denn das erste aktuelle Photos stammte von Pariser Journalisten, die Photos von Gurlitt beim Check-In am Münchener Lufthafen von einem NY-Times Reporter.
Besteht kein Interesse daran? Möchte man Rücksicht auf den betagten Herrn nehmen? Das heimische Persönlichkeitsrecht fällt eher weg, da man die Photos im Nachhinein von einer Agentur kaufte und veröffentlichte.
Man liest etwas über einen Zettel, der angeblich an seiner Wohnungstüre hing, worauf er im Hinblick auf seine Herzerkrankung darum bittet, daß man in in Ruhe läßt, und daß er sich in den nächsten Tagen zu Wort melden würde.
„Ich weiß gar nichts.“, soll er Journalisten gegenüber im Bezug auf die Bilder gesagt haben, und er schmunzelt und schweigt auf die Frage, wohin er fliegt, denn er ist andererseits auf dem Weg zum Arzt nach Würzburg und bald wieder zurück, teilte er den Journalisten mit. Ist das nicht niedlich? 3:0 für Cornelius in dem Spielchen :“Ich verar…Euch alle!“
Würzburg hat keinen Flughafen, und ist gerade einmal 280 km von München entfernt. Spätestens seit der Beckmann Auktion ist es Cornelius auch offiziell bekannt, daß einiges mit seinen geerbten Bilder nicht stimmen kann.
Erhielt er eine lukrative Einladung, um mit Mr. oder Mrs. Y über den Verbleib seiner Sammlung zu verhandeln oder eine Einladung von der Presse? An dieser Stelle wäre ein Schmunzeln auf eine solche Frage durchaus denkbar.
Von einem Rechtsanwalt las ich, daß der Staat womöglich auf Zeit spielte, damit diesem das Erbe Gurlitts zufiel, was im Anbetracht der bestehenden Verwandtschaft in meine Augen völliger Mumpitz ist, und so wie man „Ekki-Herzchen“ im Daily#Fail Interview las, wird der mit Sicherheit seinen Teil des Erbes, insofern er erben würde, kaum ausschlagen. „Dirty Money“ hin oder her.

 

„Zeig her Deine Bilder, zeig her die geraubte Kunst“ Update 12.11.2013 
25 Bilder aus der beschlagnahmten Sammlung, wurden heute unter dem Durck der gesamten Weltöffentlichkeit via „Lost-Art“ veröffentlicht, woraufhin der Server mehrfach wegen Überlastung nicht zugänglich war. Es besteht also ein massives Interesse daran!
Einige Bilder sind lt. Provenienz aus der Sammlung Glaser, was doppelt tragisch ist, da diese entweder zwangsverkauft/versteigert worden sind, oder Hildebrand Gurlitt kaufte diese zu einem Spottpreis seinen Hinterbliebenen ab, da Glaser seinen „Verfolgungstatus“ verloren hatte, und der Witwe nichts anderes übrig blieb als der Verkauf, um Ihr tägliches Leben bestreiten zu können.